Herzlich willkommen

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Treppensteigen ist Fitnesstraining und Wellnessprogramm – im Alltag integriert, an der frischen Luft und gratis.


St.Gallen ist eine wahre Stägestadt: rund 13’000 Treppenstufen für knapp 80’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Man würde also die gesamte Stadtbevölkerung auf die öffentlichen Treppen kriegen, wenn alle nah zusammenstehen und sich etwa zu sechst eine Stufe teilen würden.

Das Projekt „Stägestadt“ wird Stufe um Stufe und mit Einbezug der Bevölkerung weiterentwickelt werden. Die Treppen als Wahrzeichen der Stadt sollen Einheimische und Touristen zum Erkunden locken.

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Treppe des Monats Juli 2018: Knottergässlein

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Schon 1492 gab es einen Weg vom Schibenertor hinauf zu einem Platz auf dem Hügel, den wir heute als Kinderfestplatz kennen. Später führte er unten zwischen einigen Häusern hindurch. Es entstand ein Gässlein, das mit groben Steinen bepflastert wurde. Das muss ziemlich „geknottert“ (geholpert) haben beim Befahren im unteren Teil. Aber je steiler der Weg, desto mehr brauchte es wohl Stufen als Steighilfe. Um die Jahrhundertwende wurde das Gässlein zur heutigen Treppe ausgebaut. Es hatte ausgeknottert, aber der Name blieb. Man beginnt unten im Verkehrslärm beim Blumenbergplatz und nach wenigen Minuten ist man in einer anderen Umwelt, man hört plötzlich Vögel und das eigene heftige Atmen.
1405 war die Zeit der Appenzeller Kriege und Herzog Friedrich von Österreich wollte die Stadt belagern. Einige Hundert St.Galler schlichen in der Nacht vom 16. auf den 17. Juni durch das Metzgertörli das heutige Knottergässlein hinauf – vom Schibenertor direkt auf den heutigen Kinderfestplatz. Vermutlich wurden die steilsten Stellen schon mit Holzknebeln besser begehbar gemacht. Die mit den Appenzellern verbündeten St.Galler wollten die ahnungslos auf Rotmonten beim Hauptlingsberg lagernden Österreicher überfallen. Der Angriff gelang und stiftete grosse Verwirrung. Zur eigentlichen Schlacht kam es nicht, aber beim anschliessenden Scharmützel fielen 51 Österreicher und zwei St.Galler. Die St.Galler verfolgten die überrumpelten Österreicher über Wittenbach bis gegen Arbon und zogen sich dann wieder hinter ihre Stadtmauer zurück.

Text: Fredi Hächler; Fotos: Klaus Stadler

Archiv

Panel 1

Karte & Fotos

Link_auf_Staegestadtkarte

Die hier verlinkte, mit Informationen und Fotos angereicherte Stägestadtkarte wird nun laufend ergänzt. Eine auch smartphone-taugliche Version mit unterschiedlichen Darstellungen findet sich hier.

Wer sich zufällig ausgewählte Fotos von St.Galler Treppen anschauen möchte, aktualisiert immer wieder die Startseite. Weitere Bilder unseres Fotografen Klaus Stadler entdeckt man hier.

Panel 2

Aktionen & Projektideen

Am Sonntag, 9.9.18 findet der erste öffentliche Stägestadt-Anlass statt. Auf verschiedenen Treppen wird zwischen 9 und 17 Uhr ein vielfältiges, kostenloses Programm von Fachpersonen geleitet:
• Treppenspaziergänge mit Geschichte und Anekdoten
• Spiraldynamik-Training auf dem Kronbergsteig
• Gedichtlesung auf der Gesstreppe
• Zwieges(s)präch auf der Gesstreppe
• Streichtriokonzerte auf der Birnbäumentreppe
• Alphornkonzert auf der Gesstreppe
• Solotanz auf der Pestalozzitreppe
• Familienspiele auf dem Fluhweg
• Geocaching
• Fitnesstraining mit der MovementAcademy auf dem Mülenen-Schluchtweg
• Sprinttraining mit Salomé Kora auf der Gesstreppe (14 bis 14.45 Uhr) > Anmeldung an willi.dahinden@bluewin.ch (beschränkte Anzahl Plätze)
• Ausdauerlauf über 10’000 Stufen > Ausschreibung und Anmeldung
Im August 2018 wird das Detailprogramm publiziert.

Auch noch dieses Jahr wird von „St.Gallen-Bodensee Tourismus“ zum ersten Mal eine Stägestadtführung ausgeschrieben.

Weitere Ideen sind in der Entwicklungsphase.

Panel 3

Wissenswertes & Merkwürdiges

Dateien

Links

Panel 4

Botschafter & Kontakt

Staegestadt-ProjektgruppeDie „Stägestadt“-Projektgruppe (von links nach rechts): Willi Dahinden, Patrick Fust, Klaus Stadler, Judith Ammann, Fredi Hächler, Marcel Thoma

Wer das Projekt „Stägestadt“ ideell, tatkräftig oder finanziell unterstützen und damit weiterverbreiten möchte, kann sich bei Patrick Fust, dem Leiter der Projektgruppe, melden. Man kann sich auch an ihn wenden, wenn man einen Anlass auf den Treppen organisieren möchte und dafür Unterstützung sucht.