Herzlich willkommen

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Treppensteigen ist Fitnesstraining und Wellnessprogramm – im Alltag integriert, an der frischen Luft und gratis.


St.Gallen ist eine wahre Stägestadt: rund 13’000 Treppenstufen für knapp 80’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Man würde also die gesamte Stadtbevölkerung auf die öffentlichen Treppen kriegen, wenn alle nah zusammenstehen und sich etwa zu sechst eine Stufe teilen würden.

Das Projekt „Stägestadt“ wird Stufe um Stufe und mit Einbezug der Bevölkerung weiterentwickelt werden. Die Treppen als Wahrzeichen der Stadt sollen Einheimische und Touristen zum Erkunden locken.

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Treppe des Monats September 2018: Aepliweg

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Wo ist er und was ist an ihm besonders? Der Aepliweg würde sich bestens für ein Treppenquiz eignen, man kann ihn auch leicht übersehen. Nach der Splügenstrasse 25 zweigt diese Treppe links ab und führt zur Aeplistrasse. Und das Besondere? Sie zeigt sich als schmale, unscheinbare Treppe, wie wenn sie sich wegen der unüblichen Machart verstecken wollte oder sich gar dafür schämen würde. Das offizielle Wegschild weist sie aber klar als St.Galler Treppe aus, die im Inventar folgendermassen beschrieben wird: 32 Stufen, keine Beleuchtung, Beton, Handlauf rechts. Ein St.Galler Treppenpurist mag beim Aepliweg die Nase rümpfen: ein liebloses Machwerk aus Beton und ein improvisierter Handlauf aus alten Wasserleitungen. Bis um etwa 1910 verband ein Wiesenweglein die beiden Strassen, bis es dann zur heutigen Treppe ausgebaut wurde.
Man bekommt beinahe Mitleid mit der Treppe und dem einzigen Haus, das als Adresse Aepliweg 1 hat. Vielleicht lebte ja einmal ein berühmter Aepli in St.Gallen, der hier als Namensgeber diente. Laut Google und dem „Historischen Lexikon Schweiz“ gab es zwar mal einige einigermassen verdienstvolle Herren namens Aepli wie Ärzte und Staatsmänner, aber Fehlanzeige. Auf dem Stadtplan von 2017 ist bei der Treppe allerdings immer noch der Flurname Aepli eingetragen. In Martin Arnets Buch über die Orts- und Flurnamen der Stadt findet man die Lösung: „Aepli, ehemaliges Bauerngehöft des damaligen Besitzers gleichen Namens, erste Erwähnung für das Jahr 1626.“ Eigentlich hätte diese kleine Verbindungstreppe also eine liebevollere Ausführung verdient …

Text: Fredi Hächler; Fotos: Klaus Stadler, Fredi Hächler

Archiv

Panel 1

Karte & Fotos

Link_auf_Staegestadtkarte

Die hier verlinkte, mit Informationen und Fotos angereicherte Stägestadtkarte wird nun laufend ergänzt. Eine auch smartphone-taugliche Version mit unterschiedlichen Darstellungen findet sich hier.

Wer sich zufällig ausgewählte Fotos von St.Galler Treppen anschauen möchte, aktualisiert immer wieder die Startseite. Weitere Bilder unseres Fotografen Klaus Stadler entdeckt man hier.

Panel 2

Aktionen & Projektideen

Strahlende Sonne, strahlende Gesichter: Der erste Stägestadt-Tag vom Sonntag, 9.9.18 ist zur grossen Zufriedenheit der Projektgruppe verlaufen. Herzlichen Dank für die sehr positiven Rückmeldungen!

St.Galler_Tagblatt_10.9.2018

St.Galler Tagblatt, 10.9.2018

 

Flyer zum Stägestadt-Tag als PDF-Datei

In Kürze wird es eine Stägestadtführung von „St.Gallen-Bodensee Tourismus“ geben.

Weitere Ideen sind in der Entwicklungsphase.

Panel 3

Wissenswertes & Merkwürdiges

Dateien

Links

Panel 4

Botschafter & Kontakt

Staegestadt-ProjektgruppeDie „Stägestadt“-Projektgruppe (von links nach rechts): Willi Dahinden, Patrick Fust, Klaus Stadler, Judith Ammann, Fredi Hächler, Marcel Thoma; auf dem Bild fehlt Marco Hermann

Wer das Projekt „Stägestadt“ ideell, tatkräftig oder finanziell unterstützen und damit weiterverbreiten möchte, kann sich bei Patrick Fust, dem Leiter der Projektgruppe, melden. Man kann sich auch an ihn wenden, wenn man einen Anlass auf den Treppen organisieren möchte und dafür Unterstützung sucht.