Herzlich willkommen

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Treppensteigen ist Fitnesstraining und Wellnessprogramm – im Alltag integriert, an der frischen Luft und gratis.


St.Gallen ist eine wahre Stägestadt: rund 13’000 Treppenstufen für knapp 80’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Man würde also die gesamte Stadtbevölkerung auf die öffentlichen Treppen kriegen, wenn alle nah zusammenstehen und sich etwa zu sechst eine Stufe teilen würden.

Das Projekt „Stägestadt“ wird Stufe um Stufe und mit Einbezug der Bevölkerung weiterentwickelt werden. Die Treppen als Wahrzeichen der Stadt sollen Einheimische und Touristen zum Erkunden locken.

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Treppe des Monats August 2018: Bavariaweg

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Der Bavariaweg ist ein Geheimtipp für Treppengeniesser und Romantiker – mit schattigem Zugang zu den Drei Weieren. Von der Station Birnbäumen der Trogenerbahn kann man der Dreilindenstrasse bis zum Wald folgen, wo heute links der nicht als solcher gekennzeichnete Bavariaweg beginnt (nicht zu verwechseln mit der Bavariatreppe). Er dient heute noch als anschauliches Beispiel dafür, wie früher die Wege mit treppenartigen Versatzstücken für Fussgänger begehbar gemacht wurden. An steileren Stellen helfen einfache Holzstufen auf dem Treppenbummel nach oben.
Der Fussweg dürfte schön früher als Verbindung zwischen der Spiservorstadt und den Drei Weieren gedient haben. Er führte an Michaelsruh vorbei. Trotz intensiven Quellenstudiums konnte die Bedeutung des einst auffälligen Hügels (Grabhügel?) nicht verifiziert werden. Er ist auf jeder alten Karte verzeichnet, heute praktisch eingeebnet. Noch immer ist der Treppenweg von unten versteckt rechts neben der Trafostation an der Speicherstrasse zu finden. Auf der Sitzbank oben könnte man ja mal darüber nachdenken, was bei einer Grabung unter einem zu finden wäre. Noch grusliger ging es laut Sage weiter oben beim Totenweiher zu. Die Geschichte findet man im Buch „Stadt St.Gallen: Weiher als Lebensräume“ von Theo Buff und Rolf Kretzer. Ab 1900 nannte man diesen Weiher Buchwaldweiher. Er wurde 1835 als Wasserspeicher angelegt und lief bei einem Unwetter von 1948 aus.

Text: Fredi Hächler; Fotos: Klaus Stadler

Archiv

Panel 1

Karte & Fotos

Link_auf_Staegestadtkarte

Die hier verlinkte, mit Informationen und Fotos angereicherte Stägestadtkarte wird nun laufend ergänzt. Eine auch smartphone-taugliche Version mit unterschiedlichen Darstellungen findet sich hier.

Wer sich zufällig ausgewählte Fotos von St.Galler Treppen anschauen möchte, aktualisiert immer wieder die Startseite. Weitere Bilder unseres Fotografen Klaus Stadler entdeckt man hier.

Panel 2

Aktionen & Projektideen

Am Sonntag, 9.9.18 findet der erste Stägestadt-Tag statt. Auf verschiedenen Treppen wird ein vielfältiges, kostenloses Programm von Fachpersonen geleitet.

Fast alle Programmpunkte können spontan besucht werden, für zwei muss man sich allerdings anmelden:

  • Sprinttraining mit Salomé Kora > Anmeldung via Mail an willi.dahinden@bluewin.ch
  • Ausdauerlauf mit Marcel Thoma > Ausschreibung und Anmeldung

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Flyer zum Stägestadt-Tag als PDF-Datei

„St.Gallen-Bodensee Tourismus“ bietet am Stägestadt-Tag die ersten beiden Durchführungen ihrer neuen Stägestadtführung an.

Weitere Ideen sind in der Entwicklungsphase.

Panel 3

Wissenswertes & Merkwürdiges

Dateien

Links

Panel 4

Botschafter & Kontakt

Staegestadt-ProjektgruppeDie „Stägestadt“-Projektgruppe (von links nach rechts): Willi Dahinden, Patrick Fust, Klaus Stadler, Judith Ammann, Fredi Hächler, Marcel Thoma; auf dem Bild fehlt Marco Hermann

Wer das Projekt „Stägestadt“ ideell, tatkräftig oder finanziell unterstützen und damit weiterverbreiten möchte, kann sich bei Patrick Fust, dem Leiter der Projektgruppe, melden. Man kann sich auch an ihn wenden, wenn man einen Anlass auf den Treppen organisieren möchte und dafür Unterstützung sucht.